Städtische Ämter als „Backoffice“

DU-LogoSpätestens an diesem Punkt waren die Fortbildungsteilnehmer wieder bei ihrem Thema angekommen: Wie erreichen wir die älteren Migranten? Hans-Georg Kleinwächter, Leiter des BBZ Hüttenheim und Gastgeber des Tages, berichtet von seinen bisherigen Versuchen. 

 Im letzten Jahr habe es ein Treffen mit den Moscheegemeinden im Stadtteil gegeben. „Wir haben erst über die Jugendlichen gesprochen, dann ging’s um die erste Einwanderergeneration und alle haben gesagt: Ja, ja, die vergessene Generation…“ Die Gespräche haben gefruchtet, es gab ein Fastenbrechen – unterm Kreuz und mit einem Muezzin. „Religion kann eine Brücke sein“, sagt Kleinwächter. Jetzt werde überlegt, eine Beratungsstelle in der Moscheegemeinde zu installieren, „aber es wäre auch gut, die Leute hierher zu bekommen, damit sie am Stadtteilleben teilnehmen“. Zudem stelle sich die Frage, was mit jenen Migranten ist, die keiner Gemeinde angehören. Auch in Marxloh ist man in den Dialog getreten. „Wir haben ein internationales Frauenfrühstück“, sagt Zehra Yılmaz von der Begegnungsstätte in der neuen Ditib-Moschee. Auch eine Seniorenberatung gebe es bereits, bei der die städtischen Ämter als eine Art „Backoffice“ genutzt werden – ein Modell, was von den Projektteilnehmern für alle Stadtteile erwünscht ist. Es bedeutet ganz einfach, dass die Ehrenamtler jederzeit Informationen bei den zuständigen Stellen abfragen können. „Dieses Angebot besteht für alle Migrantenselbstorganisationen“, sagt Hans Müller vom Amt für Soziales und Wohnen.

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