Neuzuwanderung und Integration

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Bild: Gemälde der Duisburger Künstlerin Serap Riedel
Foto(c): Serap Riedel; www.atelier-serap.de

Neue Zuwanderer/innen

Neue Zuwanderinnen und Zuwanderer kommen heute vor allem aus den beiden EU-Staaten Bulgarien und Rumänien und als Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak.

Die Universitätsstadt Duisburg ist zugleich Anziehungspunkt für junge Menschen aus dem Ausland, die hier studieren wollen. Sie kommen in der Regel für die Dauer ihres Studiums.

Zuwanderung von Bürgerinnen und Bürgern aus der EU
Freizügigkeit ist eines der grundlegenden Rechte, die die Europäische Union (EU) ihren Bürgerinnen und Bürgern garantiert. Reisen ohne Visumspflicht, leben und arbeiten in einem anderen Mitgliedsstaat ohne Arbeitserlaubnis – Vorzüge, die EU-weit selbstverständlich sind. In Ausübung dieses Rechts haben sich rund 21 Tausend Menschen aus den Ländern der EU in Duisburg niedergelassen (Stand: Dezember 2012).

Bürgerinnen und Bürger Bulgariens und Rumäniens genießen seit der Aufnahme der beiden Staaten in die EU in 2007 ebenfalls das Recht auf Freizügigkeit. Gemessen an ihrer Bevölkerungszahl ist Duisburg die Stadt mit den meisten Zuwanderern aus Bulgarien und Rumänien in NRW. Rund 16000 Menschen aus den beiden Ländern Südosteuropas leben in Duisburg (Stand: März 2016).

Integrationsarbeit
Zur Integration der neu zugewanderten Menschen gibt es in Duisburg ein stadtweites Netz mit Beratungs- und Unterstützungsangeboten. Integrations- und Sprachkurse sowie eine Reihe von engagierten Projekten zahlreicher Organisationen tragen dazu bei, dass sich Neuzuwanderer mit den Gepflogenheiten im neuen Land vertraut machen und die Chancen zu Bildung, Integration und Teilhabe ergreifen.

In enger Zusammenarbeit mit den freien Trägern und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln setzt sich die Stadt Duisburg für menschenwürdige Lebensbedingungen der zugewanderten Menschen und für Mindeststandards ein. Dazu gehört unter anderem, dass Kinder eingeschult und Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge ergriffen werden. Netzwerke und Runde Tische in den Stadtteilen nehmen sich außerdem der Probleme des nachbarschaftlichen Miteinanders an.

Informationen der Stadt Duisburg zur Zuwanderung aus Südosteuropa:

Weiterführende Informationen:
Folgen und Herausforderungen der EU-Freizügigkeit für Deutschland
(Jahresgutachten des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen


Integrationsangebote in Duisburg

Viele Akteure aus der Duisburger Vereins- und Verbandslandschaft, kommunale Einrichtungen und religiöse Gemeinschaften bieten ein breites Spektrum an Integrationsmaßnahmen an. Vor allem Angebote zur Integration von Neuzuwanderern aus Rumänien und Bulgarien und von Geflüchteten und Asylsuchenden stehen im Vordergrund.

Informationen zur Arbeit der Duisburger Wohlfahrtsverbände:
http://www.wohlfahrtsverbaende-duisburg.de/mitgliedsverbaende.html

Einen Überblick über integrationspolitisch engagierte Duisburger Vereine finden Sie hier auf unserer Website. http://www.wir-sind-du.de/du-aktiv/

Im Folgenden finden Sie eine beispielhafte Auswahl an Projekten in Duisburg:

UNSER HAUS EUROPA / ARBEIT STATT ARMUT UND AUSGRENZUNG

Ziel des Projekts ist die Armutsvorbeugung von Zuwanderern aus Bulgarien und Rumänien. Erreicht werden soll dies durch die Verbesserung der Integrationschancen der Neuzugewanderten in den Arbeitsmarkt. Die Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, an Schulungen in den Gewerken der Gesellschaft für Beschäftigungsförderung (GfB) teilzunehmen, um auf diese Weise verschiedene Berufsfelder kennenzulernen. Zwei Arbeitsmarktlotsen stellen sicher, dass die Teilnehmenden bestmöglich auf die Arbeitswelt vorbereitet werden. Ein zusätzlicher Bestandteil des Projekts ist die Anlauf- und Beratungsstelle für Sexarbeiterinnen.  Gefördert vom Europäischen Sozialfonds (ESF) und dem Ministerium für Arbeit und Integration des Landes NRW (MAIS)

Federführung:  Kommunales Integrationszentrum der Stadt Duisburg
Kooperationspartner: Gesellschaft für Beschäftigungsförderung (GfB), Gesundheitsamt

Dieses Projekt baut auf dem zweijährigen Pilotprojekt “Unser Haus Europa” auf (2014-2015). Der Abschlussbericht zu diesem Projekt steht hier als Download zur Verfügung:

Download

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Medizinische Sprechstunde für unversicherte Menschen – Infirmarium

Nach Schätzungen leben rund 10.000 Menschen ohne gültige Krankenversicherung in Duisburg. Die meisten kommen aus Bulgarien und Rumänien, sind Flüchtlinge oder “Menschen ohne Papiere”. Mit dem Projekt “Infirmarium” bietet das Sozialpastorale Zentrum Petershof in Marxloh diesen Menschen eine kostenlose medizinische Versorgung an.

Die Sprechstunde findet jeden Donnerstagnachmittag von 13 bis 16 Uhr statt.
Ort: Petershof, Mittelstr. 2, 47169 Duisburg-Marxloh

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, jedoch hilfreich, damit ggf. schon etwas im Voraus geplant werden  kann.

Es stehen i.d.R. Ärzte, Pflegekräfte und bei Bedarf auch eine Hebamme zur Verfügung.

Weitere Informationen zur medizinischen Sprechstunde auf http://www.petershof-marxloh.de/

Downloads

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Projekt „Integration und Beratung“

Das Duisburger Projekt „Integration und Beratung“ ist zum 01.01.2016 gestartet.
Mit Hilfe der stadtweit tätigen Integrationsberaterinnen und Integrationsberatern sollen im Rahmen des Pojekts drei Schwerpunktziele erreicht werden:
1) Die Beratung und Unterstützung von Erwachsenen (für Zugewanderte aus
Südosteuropa)
2) Die Beratung und Unterstützung von Eltern mit Kindern unter 6 Jahren (für
Zugewanderte aus Südosteuropa)
3) Die Beratung und Unterstützung von Menschen, die von Wohnungslosigkeit
betroffen oder bedroht sind

Gefördert wird das Projekt für drei Jahre mit finanzieller Unterstützung durch das
Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend sowie der Europäischen Union.

Federführung: Kommunales Integrationszentrum
Projektpartner: GfB, Stabsstelle für Wahlen, Europaangelegenheiten und Informationslogistik der Stadt Duisburg, Werkkiste Duisburg gGmbH, Kulturbunker Bruckhausen

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Das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Duisburg hat einen mehrsprachigen Flyer mit Erstinformationen für Neuzuwanderer aus Bulgarien und Rumänien veröffentlicht.

Downloads

Flyer: Angekommen, wohin jetzt? (bulgarisch/deutsch) (925,1 KiB, 87 Zugriffe)

 

Flyer: Angekommen, wohin jetzt? (rumänisch/deutsch) (920,0 KiB, 81 Zugriffe)

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Wegweiser für Neu-EU-Bürger/innen aus Bulgarien und Rumänien in Duisburg”, herausgegeben von der Internationalen Initiative Hochfeld e.V.
Der Wegweiser bietet eine umfassende Übersicht über das Spektrum an Beratungsangeboten in Duisburg und gibt Informationen z.B. zur Wohnungssuche, zum Schulbesuch der Kinder oder zur Krankenversicherung.

Downloads

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Beratung für Neuzuwanderer in Duisburg
Hier finden Sie eine Übersicht der Beratungsstellen.

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Migrationsberatung: Beratungsstellen in Duisburg-Hochfeld(11,5 KiB, 6.452 Zugriffe)

Flyer bulgarisch (47,4 KiB, 261 Zugriffe)

Flyer rumänisch (77,4 KiB, 178 Zugriffe)

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Integrationskurse in Duisburg
Hier finden Sie die Anbieter von Integrationskursen.

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Beratungsstellen und Angebote für Frauen und Mädchen
Hier finden Sie die Vereine und Organisationen.

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