Erklärung der Duisburger Wohlfahrtsverbände zur Corona-Krise

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Wir veröffentlichen die Erklärung im Wortlaut…

Liebe Duisburgerinnen und Duisburger!

Wenn Sie morgens aufstehen, denken und sprechen Sie über die Corona-Krise. Wenn Sie abends schlafen gehen, auch. Und das fast nur noch zu Hause.

Den Mitarbeitenden und Verantwortlichen der Duisburger Wohlfahrtsverbände als den großen Anbietern von sozialen Beratungs- und Hilfeangeboten in unserer Stadt geht es genauso. Wir denken zum Beispiel an die Kinder in den Kitas, die plötzlich ihre Freunde nicht mehr täglich treffen. An die jetzt schon hohe und weiter wachsende Zahl der Berufstätigen, die in Zwangsurlaub geschickt oder auf Kurzarbeit gesetzt oder sogar schon entlassen werden. An die Beschäftigten in Rettungsdiensten, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern, die Sorge haben, ob sie demnächst noch mit genügend Material ausgestattet sind, um helfen zu können.

Es ist eine ungewöhnlich schwere Zeit für alle. Umso wichtiger sind die die zahllosen Menschen, die Zuversicht verbreiten: die große Mehrheit der Eltern, die sich den ge-wachsenen Anforderderungen der Betreuung ihrer Kinder mit viel Fantasie stellen. Oder die große Mehrheit der älteren Menschen, die sich nicht entmutigen lassen, sondern mit Geduld Einschränkungen auf sich nehmen. Auch unsere Stadtspitze handelt klug und umsichtig. Wir bitten deshalb alle Duisburgerinnen und Duisburger: Halten Sie sich strikt und ohne Ausnahme an die amtlichen Verfügungen. Das ist das beste Mittel gegen eine schnelle Ausbreitung des Virus.

Die Wohlfahrtsverbände können Ihnen zwei Dinge versprechen: Unsere Pflege- und Gesundheitsdienste tun alles Menschenmögliche, um Bewohner und Klienten gut zu versorgen und vor Ansteckung zu bewahren. Und: unsere Beratungs- und Betreuungsdienste für Hilfesuchende in allen Lebenslagen sind per Telefon und im Netz zu erreichen und verstärken ihre Bemühungen, möglichst vielen Menschen zur Seite zu stehen.

Die Internetseiten der Wohlfahrtsverbände bieten alle notwendigen Informationen und werden während der Krise ständig aktualisiert:

Unsere zahlreichen Hotlines und Beratungstelefone können sie zentral erfragen

  • bei der AWO unter 0203 30 95 530
  • bei der Caritas unter 0203 29 59 20
  • bei der Diakonie unter 0203 29 51 31 38
  • bei der Jüdischen Gemeinde unter 0203 29 81 242
  • beim Paritätischen unter 0203 31 81 450
  • beim Roten Kreuz unter 0203 28 28 33 60

Mit allen guten Wünschen!

Alexander Drehmann (Jüdische Gemeinde), Ulrich Fuest (Caritasverband), Veysel Keser (AWO), Stephan Kiepe-Fahrenholz (Diakonie Duisburg), Ingo Schunke (Deutsches Rotes Kreuz), Dirk Tänzler (Der Paritätische)

Foto: Tim Reckmann / Pixelio.de

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