Sozialbericht 2018: Integration zugewanderter Menschen in Duisburg

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Der Sozialbericht 2018, entstanden im Rahmen eines umfassenden Beteiligungsprozesses, steht nunmehr der Öffentlichkeit zur Verfügung.

„Integration zugewanderter Menschen in Duisburg“ – diesen Schwerpunkt hat der Sozialbericht 2018 der Stadt Duisburg.  Die Publikation umfasst Daten und Handlungsempfehlungen aus den Bereichen Bildung, Gesundheit und Soziales, Wohnen und Arbeit.

Der Sozialbericht 2018 ist das Ergebnis eines umfangreichen Beteiligungsprozesses von Duisburger Akteurinnen und Akteuren aus Politik, Verwaltung, den Wohlfahrtsverbänden, Bildungsinstitutionen, der Duisburger Wirtschaft und der Stadtgesellschaft. Mit dem Bericht soll den Akteuren in der Kommune Zahlen und Hintergrundwissen an die Hand gegeben werden, um „die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben unserer Stadt zu ermöglichen und das Zusammenleben aller in Duisburg lebenden Menschen positiv zu gestalten“.

Wissenschaftlich begleitet hat die Gesellschaft für innovative Sozialforschung und Sozialplanung (GISS) die Arbeit an dem Bericht. Die fachliche Federführung lag beim Kommunalen Integrationszentrum der Stadt.

Das Verständnis von „Integration“, das dieser Publikation zugrunde liegt, nimmt sowohl Eingewanderte als auch nicht Eingewanderte in die Pflicht. Integration sei keine Einbahnstraße – dies sei immer wieder in den begleitenden Workshops betont worden. Eltern seien beispielsweise natürlich für die Bildung ihrer Kinder verantwortlich, für das Erlernen der deutschen Sprache, den regelmäßigen Schulbesuch und das Ergreifen eines Berufes. Auf der anderen Seite könne die Gesellschaft nicht eine “einseitige Anpassung der Zugewanderten an die gesellschaftlichen Normen und Werte der Ankunftsgesellschaft verlangen”. Auch sie müsse Toleranz zeigen gegenüber anderen kulturellen und religiösen Orientierungen und die Veränderungen, die die Zuwanderung für das Gemeinwesen mit sich bringt, akzeptieren.

“Viele Duisburgerinnen und Duisburger mit Migrationsgeschichte leben in der dritten oder vierten Generation in der Stadt. Sie arbeiten hier, engagieren sich und gestalten das Zusammenleben aktiv in vielfältiger Weise. Sie identifizieren sich mit Duisburg, sind längst Teil der Aufnahmegesellschaft geworden”, schreiben Duisburgs Oberbürgemeister Sören Link und der für den Bereich Integration zuständige Dezernent Dr. Ralf Krumpholz in ihrem Vorwort zu dem Bericht. Indes bleibe die Integration von Neuzugewanderten eine Herausforderung.

Hier finden Sie den Sozialbericht 2018 der Stadt Duisburg.

Foto: Stephanie Hofschläger / Pixelio.de

Aynur Koç
30. Oktober 2019

 

 

 

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