Duisburger feiern Fest der Vielfalt

Junges Ensemble_klein

Mit musikalischen, tänzerischen und sportlichen Darbietungen stellten Vereine und Gruppen aus dem Internationalen Zentrum am Sonntag (7.7.) ein großes Fest auf die Beine.

Von weitem schon erklingen lebhafte Rhythmen, der Flachsmarkt ist umringt von farbenfrohen Ständen und auf den Bänken genießen Jung und Alt das bunte Fest im Innenhafen. Das Fest der Vielfalt, das in diesem Jahr zum fünften Mal gefeiert wird. In ausgelassener Stimmung an einem milden Sommertag, bei einem Plausch mit alten Bekannten, vertrauten oder exotischen Klängen – je nach Erfahrungshintergrund.

Dezernent Dr. Ralf Krumpholz begrüßte zur Eröffnung die Teilnehmenden und Gäste auf dem Flachsmarkt und bedankte sich beim Kommunalen Integrationszentrum als dem Ausrichter des Fests und dem Kultur- und Stadthistorischen Museum sowie den Kulturbetrieben Duisburg als Kooperationspartner. Krumpholz: „Heute haben Sie die Möglichkeit, die Vielfalt der Menschen und Kulturen live zu erleben. Sie gestaltet die Duisburger Stadtgesellschaft bunter und hat in Duisburg eine Heimat gefunden.“
Der Dezernent erinnerte daran, dass rund 200.000 Einwohnerinnen und Einwohner Duisburgs eine Zuwanderungsgeschichte haben. „Das sind rund 40 vH der Bevölkerung. Menschen aus 165 Nationen leben in Duisburg, in einer Stadt, die auf eine lange Tradition des Zusammenlebens von Menschen verschiedener Herkunft zurückblickt.“

Dr. Ralf Krumpholz würdigte die Arbeit des Internationalen Zentrums (IZ), in dessen Räumlichkeiten und mit dessen unterstützender Begleitung sich die ehrenamtlichen Gruppen erfolgreich engagieren. Organisatorisch eingebettet ist das IZ in das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Duisburg.
„Das Internationale Zentrum unterstützt die Pflege und die Entfaltung der vielfältigen kulturellen Ausprägungen in der Migrationsgesellschaft. Die kulturelle Begegnung und der organisierte Austausch der Kulturformen und Kulturschaffenden stellt für das Haus eine wichtige Aufgabe dar“.
Wer zum Fest gekommen war, den ließ an diesem Tag die Vielfalt an Kultur und an Engagement in Duisburg nicht unberührt. Welche kulturellen Schätze das Haus am Innenhafen birgt – das Fest der Vielfalt brachte einiges davon zu Tage.

Mitgebrachtes aus dem Herkunftsland – und doch ein Teil von Duisburg
Durch das Bühnenprogramm führten Marijo Terzic, Leiter des Kommunalen Integrationszentrums und seine stellvertretende Kollegin Ulrike Färber. Ohne Pause folgte eine Präsentation nach der anderen. Anatolische Folklore mit AFIR e.V., das Allerwelt Ensemble, kroatische, griechische und indonesische Tänze oder asiatische Kampfkunstdarbietungen der koreanischen Schule Duisburg. Mitgebrachtes aus den Herkunftsländern aber auch – ein Teil von Duisburg. Spätestens, wenn die darbietenden Künstler und Aktiven ihren Beitrag erläutern – in ausgezeichnetem Deutsch – ja dann sind Zweifel angesagt, ob es sich um asiatische oder außereuropäische Kunst handelt oder sie nicht doch zu Duisburg gehört.
Ein großes Repertoire, das die ehrenamtlich Engagierten im Internationalen Zentrum geschaffen haben. Cem Organ, Ansprechpartner für die Gruppen im IZ hat viel zum Erfolg der Gruppen und für die Organisation des Fests beigetragen.

Nach dem Bühnenprogramm verwandelte sich der Flachsmarkt schnell in eine Tanzfläche für alle, die nichts mehr auf den Bänken hielt.

Wie gut, dass das Haus jährlich den Vorhang lüftet und einen Einblick gewährt in die Welt der Vielfalt – in Duisburg.

Aynur Koc

Eindrücke vom Fest der Vielfalt:

 

 

 

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