Zentrum für Erinnerungskultur: Film und Gespräch über Sinti in Duisburg

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Das Zentrum für Erinnerungskultur (ZfE) zeigt anlässlich des Welt-Roma-Tages am Donnerstag, 11. April, um 18 Uhr in der DenkStätte im Stadtarchiv Duisburg am Karmelplatz 5 den Film „Zigeuner in Duisburg“ von Rainer Komers.

Der Dokumentarfilmer Rainer Komers drehte den Film über das Leben einiger Duisburger Sinti-Familien in 1978. Im Anschluss an die Vorführung wird Rainer Komers über seinen Film und über die Begegnungen mit den Duisburger Sinti berichten.

Rainer Komers lässt in seinem Film Angehörige der Minderheit zu Wort kommen: Zum Beispiel Antonia Mettbach, die das Frauen-KZ Ravensbrück überlebte und nach der Befreiung in Duisburg wohnte. Wie der Alltag der Sinti in Duisburg-Meiderich aussah, thematisiert Komers in seiner preisgekrönten Reportage, die ohne die gängigen Klischees auskommt.

Die Veranstaltung wird präsentiert vom Arbeitskreis Geschichte der Duisburger Sinti des ZfE. Ziel des Arbeitskreises ist es, der Stadtgesellschaft die Geschichte der Duisburger Sinti zu vermitteln. Die Familien leb(t)en und arbeite(te)n zum Teil seit mehreren Generationen in unserer Stadt. Bis heute ist der NS-Völkermord an den europäischen Roma und Sinti weitgehend unbekannt. Aus Duisburg wurden zum Teil ganze Familien in den NS-Konzentrationslagern ermordet; vereinzelte Menschen haben Auschwitz und andere Lager überlebt. Der Abend thematisiert auch, wie diese traumatische Erfahrung in den Familien verarbeitet wird.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Foto: Antonia Mettbach

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