Vortrag: Virtueller Gang durch die jüdische Altstadt Duisburgs

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Der Verein für Literatur Duisburg lädt in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Duisburg, Mülheim/Ruhr, Oberhausen am Montag, 29. Oktober 2018 um 20 Uhr, zu einem Vortrag in die Zentralbibliothek in Duisburg-Mitte ein.

Foto: Dr. Ludger Joseph Heid
Unter dem Titel „Ein virtueller Gang durch die jüdische Altstadt Duisburgs oder warum eine Erinnerungstafel notwendig ist“, erinnert der Historiker, Literaturwissenschaftler und Publizist Dr. Ludger Joseph Heid an die (ost)jüdische Existenz in Duisburg, die im Nationalsozialismus unwiederbringlich vernichtet wurde.

Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts gab es in Duisburg einen nennenswerten Zuzug von osteuropäischen Juden, die infolge Pogrome in Russland nach Deutschland geflohen waren. Diese Menschen entstammten dem mittelständischen, kleinbürgerlichen und proletarisierten Milieu. Sie waren traditionsbewusst und entsprachen dem Bild von „typischen“, aus dem Osten stammenden Juden. Sie wohnten unter sich, inmitten der Duisburger Altstadt. Die Lage der kleinen Synagoge (Schtibl) in der Universitätsstraße zwischen Steinsche Gasse und Beekstraße, markierte den Kristallisationspunkt des Ostjudenviertels in Duisburg.

Der Eintritt zum Vortrag kostet fünf Euro im Vorverkauf und sechs Euro an der Abendkasse. Die Eintrittskarten sind während der Öffnungszeiten der Bibliothek an der Information des Stadtfensters erhältlich. Mitglieder des Vereins für Literatur und Kunst haben freien Eintritt.

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