Staatssekretärin Güler besucht Kommunales Integrationszentrum in Duisburg

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Integrationsstaatssekretärin Serap Güler besuchte im Rahmen ihrer Tour durch Nordrhein-Westfalen am 18. Juli das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Duisburg.

Foto: Staatssekretärin Güler (Mitte) mit Marijo Terzic (5.v.l.), Dr. Ralf Krumpholz (7.v.r.), Suat Yilmaz (4.v.r.) und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des KI Duisburg.
„Mir ist wichtig, die Integrationsarbeit in den Kreisen und kreisfreien Städten vor Ort persönlich kennenzulernen. Die Bedarfe sind in den Regionen sehr verschieden. Das müssen wir stärker berücksichtigen“, erklärte die Staatssekretärin in Duisburg.

Dr. Ralf Krumpholz, Duisburgs Integrationsdezernent, begrüßte gemeinsam mit dem Leiter des KI, Marijo Terzic, die Staatssekretärin. Dr. Krumpholz: „Die Themen Migration und Integration spielen in Duisburg eine sehr große Rolle. Die immensen Herausforderungen können nur gemeinsam in Form einer Verantwortungsgemeinschaft von Kommune, Land, Bund und der EU gestemmt werden.
Der Besuch des Kommunalen Integrationszentrums und der fachliche Austausch mit den Beschäftigten unterstreicht das besondere Interesse der Staatssekretärin. Wir freuen uns über die Wertschätzung der hier geleisteten Arbeit.”

Im anschließenden Gespräch mit der Staatssekretärin stellte Marijo Terzic die Arbeit des KI vor. Die Neuzuwanderung aus Südosteuropa mit neuen Zugängen und Integrationsmaßnahmen für die Gruppe der Roma sowie die Integration von Geflüchteten bilden die Schwerpunkte des Duisburger KI. “Trotz der äußerst wichtigen Unterstützungs- und Hilfsmaßnahmen für neuzugewanderte Menschen, dürfen wir unseren Blick jedoch nicht verengen und die Menschen vergessen, die schon länger und dauerhaft hier leben. Und wir dürfen nicht nur defizit orientiert denken, sondern sollten auch die zweite Seite der Medaille betrachten: Die Talente und Ressourcen, die viele Zugewanderte mitbringen”, so Terzic.

Das Kommunale Integrationszentrum Duisburg berät und begleitet Kindergärten, Schulen sowie dort tätige Erzieherinnen und Erzieher und Lehrkräfte mit neuen sprachbildenden und interkulturellen Konzepten, damit zugewanderten Kindern und Jugendlichen gleiche Bildungschancen ermöglicht werden. Zudem erarbeitet das KI in den nächsten zwei Jahren ein neues gesamtstädtisches Konzept für die Integration von zugewanderten Menschen, das ihre unterschiedlichen Lebenslagen berücksichtigt.

An dem Treffen nahmen auch der neue Leiter der Landesweiten Koordinierungsstelle der Kommunalen Integrationszentren, Suat Yilmaz, teil sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KI Duisburg.

Foto(c): Stadt Duisburg, Uwe Köppen

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