Duisburger Vereine und Initiativen boten ein großes “Fest der Vielfalt”

Indonesische Tanzgruppe_gross

Zum Fest der Vielfalt, mit Gruppen und Initiativen aus dem Internationalen Zentrum, kamen am Sonntag (24.06.) mehr als Tausend Besucherinnen und Besucher.  Das Internationale Zentrum am Innenhafen ist vielen bekannt unter dem Kürzel IZ.  Es ist ein lebendiges Haus, das von zahlreichen Initiativen, Gruppen und Vereinen genutzt wird – für Vereinstreffen, für Diskussionen und Austausch oder für Proben. Die engagierten Duisburgerinnen und Duisburger kommen dabei aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern. Manche von ihnen treffen sich  schon seit über 20 Jahren in diesem Haus, bilden sich und andere, geben Informationen und stärken so das gesellschaftliche Miteinander. Gemeinsam bereichern sie die kulturelle Landschaft Duisburgs, genau so wie die Vereinslandschaft.  Bürgermeister Volker Mosblech bedankte sich in seiner Eröffnungsrede am Sonntag auf dem Platz vor dem IZ “bei allen Aktiven für ihr großes Engagement. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag für ein respektvolles Zusammenleben in Duisburg,” sagte Mosblech.

Marijo Terzic

Marijo Terzic, Leiter des Kommunalen Integrationszentrums

Durch das Programm führten Marijo Terzic, der Leiter des Kommunalen Integrationszentrums (KI) und seine Stellvertreterin Ulrike Färber. “Die Menschen waren offen, aufgeschlossen, gut gelaunt und fröhlich – es herrschte eine tolle und friedliche Atmosphäre. So muss und kann Zusammenleben, unabhängig von Herkunft, Ethnie, Nationalität und Religion funktionieren”, sagt Mario Terzic. Die  Stadt Duisburg mit dem Kommunalen Integrationszentrum und  dem Kultur- und Stadthistorischen Museum, unterstützt von den Kulturbetrieben, haben zu diesem Fest eingeladen – mittlerweile zum 4. Mal.

Staende

Vereine und Initiativen beteiligten sich mit Ständen am Fest der Vielfalt.

30 Vereine und Gruppen boten beim Fest der Vielfalt Einblicke in ihre Arbeit und ihr Engagement – auf der Bühne oder an den zahlreichen Ständen. Musik-, Tanz- und Folkloregruppen zeigten in einem rund siebenstünden Programm ihr künstlerisches Repertoire. Eine Art Potpourie aus Tänzen aus Bolivien, Brasilien, Indonesien, Kroatien und der Türkei, französischen Chansons, kurdischer  und Roma-Musik und koreanischem Pop. An den Ständen präsentierten die Akteure Kunsthandwerke, die bewundert und erworben werden konnten.  Es gab Henna-Malerei, kulinarische Köstlichkeiten, sowie ein Kinderprogramm mit Bewegungsspielen, Singen und Tanz. Über zweihundert engagierte Menschen haben mitgewirkt, um das Fest auf die Beine zu stellen.

kroatische Folklore

Mehr als Tausend Besucherinnen und Besucher kamen zur Veranstaltung auf dem Fachsmarkt.

“Tage wie diese, sind wichtig”, findet Ulrike Färber.  “Gemeinsam erzählen,  sich kennen lernen,  Musik und Tanz, Kunst und Kultur präsentieren und genießen, Kulinarisches aus anderen Ländern probieren. Dann merken wir: es gibt weitaus mehr Verbindendes als Trennendes”. Rund 200.000 Duisburgerinnen und Duisburger haben heute eine Zuwanderungsgeschichte. Die meisten leben seit Generationen hier, manche seit einigen Jahren. Sie machen rund 38 % der inzwischen etwa 502.000 Einwohnerinnen und Einwohner Duisburgs aus. Marijo Terzic: “Wir sind alle Teil dieser Stadtgesellschaft. Wir leben, arbeiten und feiern zusammen und stehen doch manchmal vor der großen Herausforderung, Voreingenommenheit und Vorurteile zu überwinden sowie Auswege und Lösungen aus Konflikten zu suchen. Und genau diese Vielfalt, Toleranz und Offenheit ist es, die uns stärkt und die wir beibehalten müssen”.

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