Führung durch die Synagoge am Duisburger Innenhafen

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Die Volkshochschule Duisburg lädt am Donnerstag, 14. September, um 18 Uhr zu einer Führung durch das Jüdische Gemeindezentrum am Innenhafen ein.

Das einzigartige Gebäude wurde von dem Architekten Zvi Hecker geplant und 1999 als religiöses und kulturelles Zentrum eingeweiht.

Der Duisburger Historiker Dr. Ludger Joseph Heid stellt die Synagoge und die übrigen Bereiche des Gemeindezentrums vor und zeichnet die Geschichte der Jüdischen Gemeinde nach 1945 nach. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen sich über viele interessante Anekdoten freuen. Sie erfahren beispielsweise den Ursprung des Sprichworts vom schief hängenden Haussegen. Dieses geht zurück auf die „Mesusah“, eine Papier- oder Pergamentrolle mit dem jüdischen Hauptgebet „Schma Israel“, die traditionell in einer Kapsel am rechten Türpfosten eines jeden Zimmers in einem jüdischen Haus angebracht ist. Da Nichtjuden sich die Bedeutung der stets schräg angebrachten Mesusoth nicht erklären konnten, entstand das geläufige Sprichwort: „Da hängt der Haussehen schief“.
Das Teilnahmeentgelt beträgt 5 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine vorherige Anmeldung unter (0203) 283-4320 ist erforderlich.

Foto: Dr. Ludger Joseph Heid zeigt auf die Mesusah an der Eingangstür des Jüdischen Gemeindezentrums Duisburg.

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