Die Sekundarschule Rheinhausen geht an den Start

Sekundarschule_Rheinhausen

Im Februar nimmt – vorbehaltlich der noch ausstehenden Genehmigung durch das Land – die neue Sekundarschule in Rheinhausen am Anmeldeverfahren für die künftigen 5-Klässlerinnen und –Klässler teil.

Ralph Kalveram, Leiter des Amtes für Schulische Bildung, stellte zusammen mit Jürgen Volkmer von der Bezirksregierung Düsseldorf der Öffentlichkeit das Anmeldeteam der Sekundarschule vor. Das Team besteht aus drei Lehrkräften der am Gründungsprozess beteiligten Schulen und wird von dem Schulleiter der Heinrich-Heine-Gesamtschule, Herrn Günter Derksen geleitet. Im Rahmen der Vorstellung überreichte Jürgen Volkmer allen Mitgliedern der Anmeldeteams ihre formelle Bestellung.

Bereits Ende 2011 hatte sich Duisburg in einem parteiübergreifenden Konsens entschieden, diese Schulform in Duisburg flächendeckend einzuführen. Der Start erfolgte im Sommer 2014 in Hamborn und Süd mit jeweils einer Schule. Mit der Gründung der Sekundarschule in Rheinhausen wird dieser Prozess fortgeführt. Vorausgegangen war -nach dem erfolgreichen Start der beiden ersten Sekundarschulen- eine Elternbefragung in Rheinhausen. Die Eltern der betroffenen Schülerinnen und Schüler haben sich dabei für diese neue Schulform ausgesprochen. Mit der Gründung der Sekundarschule werden die in diesen Bezirken noch bestehenden Haupt- und Realschulen geschlossen, das heißt, sie nehmen keine Schülerinnen und Schüler mehr auf und laufen jahrgangsweise aus.

Unterricht nach Lehrplänen der Real- und Gesamtschulen
Die Sekundarschule unterscheidet sich von anderen Schulformen insoweit, dass sie für leistungsstarke wie auch für leistungsschwächere Kinder geeignet ist. Jedes Kind wird optimal gefördert. Die neue Schulform verfolgt zudem das Ziel, die individuellen Lernbedürfnisse jedes einzelnen Kindes frühzeitig zu ermitteln, um dessen Potentiale durch geeignete Unterrichtsinhalte und Förderprogramme zu erschließen. Die Schule unterrichtet nach den Lehrplänen der Real- und Gesamtschulen. Da von Anfang an auch die Inhalte auf Gymnasialniveau vermittelt werden müssen, werden auch Lehrkräfte der Partnerschulen mit entsprechenden Lehrbefähigungen eingesetzt.

Die neue Schulform bietet somit ihren Schülerinnen und Schülern drei Abschlüsse innerhalb eines integrierten und aufstiegsorientierten Konzeptes an: den Sekundarabschluss (Hauptschulabschluss) mit der Perspektive einer Berufsausbildung, den mittleren Abschluss (Fachoberschulreife FOR), der ebenfalls Basis für eine qualifizierte Berufsausbildung ist und den mittleren Abschluss mit Qualifizierungsvermerk ( Fachoberschulreife FOR-Q), der zum Besuch der gymnasialen Oberstufe oder auch Sekundarstufe II berechtigt und zum Abitur führt.

Keine eigene Oberstufe – Kooperation mit anderen Schulen
Die Sekundarschule selbst verfügt über keine eigene Oberstufe, sondern geht eine verbindliche Kooperation mit der Oberstufe eines Gymnasiums, einer Gesamtschule oder eines Berufskollegs in der näheren Umgebung ein. Für die Sekundarschule Rheinhausen ist dies die Heinrich-Heine-Gesamtschule. Damit ist sichergestellt, dass die Eltern und natürlich die Kinder schon bei der Anmeldung genau wissen, wo sie ihr Abitur machen können. Natürlich können für den Besuch der Oberstufe auch andere Schulen gewählt werden.

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