Jahresempfang des Beirates für Zuwanderung und Integration 2010

DSCN1800Zu seinem diesjährigen Jahresempfang lud der Beirat für Zuwanderung und Integration in die Begegnungsstätte der Marxloher Moschee ein. Die Wahlen zum neuen Integrationsrat am 7. Februar und die Mitarbeit von Zuwandererinnen und Zuwanderern in der Kommunalpolitik waren die beherrschenden Themen des Abends.
Rund dreihundert Gäste waren der Einladung gefolgt. Multiplikatoren in der Integrationsarbeit, Vertreter von Vereinen, Institutionen und der Stadtverwaltung, Kommunalpolitiker und Mitarbeiter deutsch- und türkischsprachiger Medien fanden sich in der Begegnungsstätte der Duisburger Moschee ein.

Nach der Begrüßung durch die Vorstandsvorsitzende der Begegnungsstätte, Elif Saat, zog Sevket Avci, Vorsitzender des derzeit amtierenden Beirates für Zuwanderung und Integration, eine kurze Bilanz dieses Gremiums und seiner Vorläufer. „Seit 1970 setzen wir uns in Duisburg mit dem Thema „Integration“ auseinander, so Avci. 1985 wurde der „Ausländerbeirat“ ins Leben gerufen, später folgte der „Beirat für Zuwanderung und Integration“ als Modellprojekt. „Seit 2004 haben wir in diesem Beirat neue Akzente gesetzt und ihn zu einem Sprachrohr der zugewanderten Menschen in Duisburg ausgebaut“ erklärte Sevket Avci. Er dankte allen Mitstreitern in diesen Jahren und rief dazu auf, sich an der Wahl am 7.Februar zu beteiligen. Einen besonderen Dank sprach der Vorsitzende der Sparkasse Duisburg aus, die den Empfang gesponsert hatte.

Die Präsidentin des Landtages NRW, Regina van Dinther, sagte, seit 1989 arbeiteten alle Fraktionen des Düsseldorfer Landtags beim Thema „Integration“ gemeinsam. Sie unterstrich die gleichberechtigte Teilhabe von Zugewanderten am gesellschaftlichen Leben. Van Dinther : „Sich Positionen erobern, gesehen und anerkannt werden, sich wohl fühlen, dort wo man lebt. Das sind wichtige Voraussetzungen für ein gutes Miteinander“. Bildung und Integration seien zwei Seiten einer Medaille und ein „Jahrhundertthema“.

Oberbürgermeister Adolf Sauerland spannte einen Bogen zur jüngeren Geschichte der Stadt Duisburg. Die Gründung der Deutsch-Französischen Gesellschaft oder die Städtepartnerschaft mit der chinesischen Stadt Wuhan, zu einer Zeit als dies kaum möglich erschien, zeigten wie aufgeschlossen und zukunftsorientiert Duisburgs politisch Verantwortliche und Bürgerinnen und Bürger seien. Sauerland würdigte in diesem Zusammenhang die Verdienste des Duisburger Altoberbürgermeisters Josef Krings, der ebenfalls unter den Gästen war.
„Unser Europa, unser Land und unsere Stadt ist international“, sagte Sauerland. „Internationalität im Herzen der Bürgerinnen und Bürger macht es möglich, dass wir Internationalität leben“.

Abschließend sprach der Integrationsbeauftragte der Landesregierung NRW, Thomas Kufen. Er rief die zugewanderten Menschen zur aktiven Mitarbeit in der Kommunalpolitik auf.

In der angrenzenden Cafeteria stellten die Wählervereinigungen und Einzelkandidaten der Integrationsratswahlen ihre Wahlprogramme vor.

Nach dem offiziellen Programm nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit zu Gesprächen und zum Austausch. Musikalisch begleitet wurde der Abend von der internationalen Duisburger Musikgruppe „Regenbogen“.

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