Bedarf an Informationen

Auftaktveranstaltung - 27.09.2008 027Fragen, die auch bei den Duisburger Integrationskonferenzen
2005 und 2006 gestellt wurden. „Dort wurde deutlich, dass die erste Zuwanderergeneration mehrheitlich ihren Lebensabend hier verbringen wird“, sagt Marijo Terzic, stellvertretender Leiter des Referates für Integration. Nicht nur das: Erstmals seien auch von einer eigenen Arbeitsgruppe erarbeitete Handlungsperspektiven für Gesundheit und Altersperspektiven dieser Bürger diskutiert worden. Das Ergebnis: Es besteht ein Bedarf sowohl an Informationen als auch an Maßnahmen im ambulanten und stationären Bereich. Als dann auch noch zum 1. Januar 2007 einschneidende Veränderungen in der Beratungslandschaft vollzogen wurden, war schnell klar: Die neue Vorgabe, Sonderdienste für Migranten abzuschaffen und die städtischen Dienste für alle Duisburger zu öffnen, geht zwar in die richtige Richtung, wird jedoch nicht ohne Weiteres umsetzbar sein ist. Dafür ist das Informationsdefizit noch viel zu groß – auf beiden Seiten.
Das Referat für Integration entschied sich daher, einen Antrag für das Landesprogramm KOMMIN
zu stellen, das Kommunen dabei unterstützt, besser organisierte Angebote und Strukturen für
Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu schaffen.
Mit den Fördermitteln wird nun das Infosystem Integration (ISI) eingerichtet, „eine Internetplattform
für Information und Kommunikation“, wie Marijo Terzic erklärt. Die Öffnung der Altenhilfe, die durch den Wegfall der Sonderdienste zur dringend notwendigen Aufgabe geworden ist, wurde
vom Referat für Integration zu einem Projektbaustein von ISI erklärt. Die Idee: Um langfristige
und nachhaltige Strukturen aufbauen zu können, sollen die Akteure im Bereich der Altenhilfe, die
Stadt Duisburg (in Form des Amtes für Soziales und Wohnen) und die Migrantenselbstorganisationen
miteinander vernetzt werden. Gemeinsam sollen sie daraufhin konkrete Handlungsschritte
entwickeln, die zunächst an vier Modellstandorten – Begegnungs- und Beratungszentren (BBZ) im
Norden, Westen, Süden und im Zentrum der Stadt – umgesetzt werden.

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